
BCMS Knowledge Pack
Die Inhalte, mit denen Sie im CRISAM® BCMS arbeiten. Die Übersicht aller Knowledge Packs, darunter BCM und Pandemie, steht auf der Content-Seite.
Knowledge Packs ansehenCyberangriffe, IT-Ausfälle, Naturereignisse oder Lieferkettenprobleme treffen den Geschäftsbetrieb ohne Vorwarnung. Mit dem CRISAM® BCMS-Modul erfassen Sie kritische Prozesse, Ressourcen und Abhängigkeiten, bewerten Wiederanlaufzeiten und steuern Ihr Business Continuity Management System an einer Stelle.
| Prozess | MTA | Wiederanlauf | Status |
|---|---|---|---|
| SOP, start of production | 8 h | 24 h | Abweichung |
| Übergabe an Logistik | 24 h | 48 h | in Behandlung |
| Materialbeschaffung und Rüsten | 24 h | 36 h | in Behandlung |
| Arbeitsvorbereitung | 72 h | 48 h | erfüllt |
| Marktanalyse und Zielgruppenbestimmung | 720 h | 168 h | erfüllt |
Darunter Unternehmen, bei denen ein Stillstand unmittelbar Kosten verursacht oder Versorgung und Sicherheit gefährdet: Energieinfrastruktur, Luftfahrt, Reederei, Fertigung und Handel.
Business Continuity Management ist der systematische Ansatz, mit dem Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit bei Krisen, Ausfällen und anderen Störungen sicherstellen. Kritische Prozesse und Ressourcen werden identifiziert, Risiken bewertet und Maßnahmen für die Aufrechterhaltung oder schnelle Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs definiert. Entscheidend ist, ob diese Ergebnisse im Ernstfall verfügbar sind.
Im Ernstfall wird improvisiert, und Prüfer finden eine Dokumentation ohne Nachweise vor.
Im Ernstfall greifen koordinierte Abläufe, und jede Bewertung lässt sich bis zum Einzelfall zurückverfolgen.
Das Modul ist assistentengeführt. Wer einen Prozess erfasst, erhält genau die passenden Fragen, die Erläuterung steht direkt neben jedem Feld. Vorwissen über die Methodik ist dafür nicht nötig, sie ist im System hinterlegt.
Jeder kritische Prozess ist ein Objekt mit Verantwortlichem, Kritikalität und maximal tolerierbarer Ausfallzeit. Ressourcen, IT-Systeme und Lieferanten sind damit verknüpft.
Der Assistent führt durch die Business Impact Analyse. Pflichtfelder sind markiert, die Erläuterung steht rechts neben dem Feld, und die Bewertung folgt der hinterlegten Methodik.
Zeitraum, nach dem der Ausfall des Prozesses für das Unternehmen nicht mehr tragbar ist. Sie ist die Vorgabe, an der sich die Wiederanlaufzeit messen lässt.
Wiederanlaufzeit, RTOZeit, in der der Prozess nach einer Störung tatsächlich wieder arbeitsfähig ist. Liegt sie über der tolerierbaren Ausfallzeit, entsteht eine Abweichung.
Maximaler Datenverlust, RPODatenmenge, gemessen in Zeit, die im Störungsfall verloren gehen darf. Der Wert wirkt direkt auf die Anforderungen an die Sicherung.
AbhängigkeitenIT-Systeme, Standorte, Personal und Lieferanten, die der Prozess braucht. Sie werden im nächsten Schritt zugeordnet.
AusweichlösungErsatzverfahren, das den Prozess übergangsweise trägt. Wie lange es trägt, geht in die Bewertung der Wiederanlaufzeit ein.
Die Auswirkung wird je Zeitfenster bewertet, von einer Stunde bis zu einem Monat. Aus dem Verlauf ergibt sich, ab wann der Ausfall nicht mehr tragbar ist.
| Organisationseinheit | Prozess | 1 Std. | 4 Std. | 1 Tag | 3 Tage | 1 Woche | 1 Monat | MTA in h |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Marketing und Eventmanagement | Markenkommunikation | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 720 |
| Marktanalyse und Zielgruppenbestimmung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 720 | |
| Marketingstrategieentwicklung | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 720 | |
| Personal | Lohn- und Gehaltsabrechnung | 1 | 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 120 |
| Mitarbeiterbetreuung und Kommunikation | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 3 | 336 | |
| Personaladministration | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 336 | |
| Produktion und Fertigung | Arbeitsvorbereitung | 0 | 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 72 |
| Prüfung Fertigungsauftrag | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 4 | 72 | |
| Nachbearbeitung | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 4 | 72 | |
| Materialbeschaffung und Rüsten | 0 | 1 | 2 | 4 | 4 | 4 | 24 | |
| Übergabe an Logistik | 0 | 1 | 2 | 4 | 4 | 4 | 24 | |
| SOP, start of production | 1 | 2 | 4 | 4 | 4 | 4 | 8 |
Die Gap-Analyse zeigt je Kontrollziel den Abstand zwischen Ist und Soll, gewichtet nach Sensitivität. Daraus ergibt sich, welche Maßnahmen Sie zuerst angehen sollten.
Berichte und Dashboards entstehen aus demselben Modell. Reifegrad, Status und Abweichungen sehen Sie auf einen Blick, Tests und Übungen sind mit ihren Maßnahmen verknüpft.
| Test oder Übung | Art | Ergebnis | Maßnahmen |
|---|---|---|---|
| Wiederanlauf ERP | Technischer Test | bestanden | 2 |
| Notfallhandbuch offline | Stichprobe | bestanden | 1 |
| Alarmierung Rufbereitschaft | Übung | mit Einschränkung | 5 |
| Ausweichstandort Fertigung | Übung | mit Einschränkung | 7 |
| Ausfall Zufahrtsstraße Standort A | Szenarioübung | nicht bestanden | 11 |
Die fachliche Arbeit bleibt dieselbe. Was sich ändert: wie schnell die Ergebnisse verfügbar sind und wie gut Sie sie im Ernstfall und in der Prüfung belegen können.
Klare Strukturen, definierte Verantwortlichkeiten und integrierte Workflows sorgen dafür, dass im Notfall nicht improvisiert werden muss, sondern koordinierte Abläufe greifen.
Welcher Prozess welche Ressourcen braucht und was ihn bei einem Ausfall blockiert, ist an einer Stelle dokumentiert, statt nur einzelnen Personen bekannt zu sein.
Vordefinierte Inhalte, Kontrollziele und Bewertungsgrundlagen sind hinterlegt. Sie beginnen nicht mit einer leeren Vorlage.
Das Fachwissen ist integriert und wird laufend gepflegt. Sie konzentrieren sich auf die Bewertung, statt eine eigene Methodik zu entwickeln.
Audits, Notfalltests und Übungen sind revisionssicher dokumentiert und lassen sich gegenüber Prüfern, Kunden und Aufsichtsbehörden belegen.
Durch die Integration in angrenzende Managementsysteme wie ISMS, Risikomanagement oder IKS entfällt redundante Pflege.
Diese Funktionen stehen Ihnen im BCMS-Modul vom ersten Tag an zur Verfügung.
Von der ersten Analyse bis zur laufenden Verbesserung in einem geführten Ablauf.
Das Modell macht sichtbar, wie Prozesse, Ressourcen, IT-Systeme und Lieferanten zusammenhängen.
Die Ausfallfolgen werden je Zeitfenster bewertet, statt nur einmal pauschal geschätzt zu werden.
Die Risikobewertung nutzt dieselben Objekte wie die Business Impact Analyse.
Je Prozess sehen Sie Vorgabe und tatsächlich erreichbaren Wiederanlauf im direkten Vergleich.
Die Lücke zwischen geforderter und tatsächlicher Wiederanlaufzeit wird bewertet, priorisiert und behandelt.
Bündelt Prozesse, Fähigkeiten und Reaktionsstrukturen für eine strukturierte Störungsbewältigung.
Störungen werden erfasst, bewertet und mit den betroffenen Prozessen verknüpft.
Erinnert die Beteiligten automatisch an anstehende Prüfungen und Maßnahmen.
Eine Kontrolle wird einmal bewertet und je Normvorgabe ausgewertet, auch für Ihr ISMS nach ISO 27001.
Reifegrad, Status und Abweichungen des BCMS, standardisiert oder frei konfiguriert.
Management- und Auditberichte entstehen direkt aus dem Modell, ohne manuelle Nacharbeit.
Alle Benutzeraktivitäten werden vollständig dokumentiert und bleiben nachvollziehbar.
Stellt die wesentlichen Daten des Notfallmanagements bereit, auch bei einem kompletten IT-Ausfall.
Die Methodik ist im System hinterlegt. Sie müssen sie weder selbst entwickeln noch im Audit eigens begründen.
ISO 22301 beschreibt die Anforderungen an ein Business Continuity Management System, BSI 200-4 ist der praxisorientierte Leitfaden dazu. Beide sind im Modul mit Kontrollzielen und Bewertungsgrundlagen hinterlegt.
Alle arbeiten mit denselben Objekten. Was eine Rolle bewertet, sehen die anderen als Status, ohne zweite Erhebung.
Sie führen die Business Impact Analyse durch, halten Wiederanlaufpläne aktuell und behalten die Abweichungen zwischen Vorgabe und Ist-Zustand im Blick. Tests und Übungen werden im selben System geplant und ausgewertet.
Sie nutzen dieselben Objekte für Informationssicherheit und Risikomanagement. Eine Bewertung gilt für mehrere Zwecke, statt in zwei Systemen gepflegt zu werden.
Sie erhalten Reifegrad, Status und offene Maßnahmen als Bericht. Jede Zahl lässt sich bis zum einzelnen Prozess zurückverfolgen, auch Monate später, weil die Historie am Objekt gespeichert bleibt.
Energieinfrastruktur, Luftfahrt und Seetransport: drei Kunden, die ihre GRC-Themen auf der CRISAM® Plattform steuern. Welche Module die einzelnen Unternehmen nutzen, zeigt die Kundenübersicht.

Amprion ist ein deutscher Übertragungsnetzbetreiber und sichert mit seinem Höchstspannungsnetz die Stromversorgung für Millionen Menschen. Amprion nutzt CRISAM® für Integrated Risk Management sowie IKS und Audit Management.

Der Hamburger Flughafen ist der größte internationale Verkehrsflughafen Norddeutschlands. In einem hochvernetzten Flughafenbetrieb sind strukturierte Governance- und Risikoprozesse ein zentraler Erfolgsfaktor.

Eine global führende Linienreederei mit 308 modernen Containerschiffen nutzt CRISAM® als zentrale Lösung zur Unterstützung ihrer Strategie 2030 mit Fokus auf Kundenservice und digitale Innovation.
Business Continuity Management (BCM) bezeichnet den systematischen Ansatz, mit dem Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit bei Krisen, Ausfällen und anderen Störungen sicherstellen. Dabei werden kritische Geschäftsprozesse und Ressourcen identifiziert, Risiken bewertet und Maßnahmen für die Aufrechterhaltung oder schnelle Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs definiert. Ziel ist es, die Auswirkungen von Störungen zu reduzieren und die Resilienz des Unternehmens nachhaltig zu stärken.
Ein Business Continuity Management System (BCMS) bildet den strukturellen Rahmen für ein wirksames Business Continuity Management. Es umfasst unter anderem Prozesse, Verantwortlichkeiten, Business Impact Analysen, Risikoanalysen, Wiederherstellungsstrategien sowie Tests und Übungen. Ein BCMS unterstützt Unternehmen dabei, Business Continuity systematisch umzusetzen, regelmäßig zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern.
Eine Business Impact Analyse (BIA) untersucht, welche Auswirkungen der Ausfall kritischer Geschäftsprozesse auf ein Unternehmen haben kann. Dabei werden unter anderem kritische Prozesse, benötigte Ressourcen und Abhängigkeiten betrachtet und Anforderungen an die Wiederherstellung definiert. Die Ergebnisse der BIA bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung geeigneter Business-Continuity- und Wiederherstellungsstrategien.
Zu den relevanten Standards und Fachgrundlagen für Business Continuity Management gehören insbesondere ISO 22301 und BSI 200-4. ISO 22301 beschreibt Anforderungen an ein Business Continuity Management System, während BSI 200-4 einen praxisorientierten Leitfaden für das Business Continuity Management bietet. CRISAM® unterstützt den Aufbau und Betrieb eines BCMS mit entsprechenden Fachinhalten, Kontrollzielen, Bewertungsgrundlagen, Checklisten und Fragen-Sets.
Business Continuity Management (BCM) bezeichnet den gesamten Managementansatz zur Sicherstellung der Geschäftskontinuität. Das Business Continuity Management System (BCMS) bildet dafür den strukturellen und organisatorischen Rahmen. Es umfasst die notwendigen Prozesse, Verantwortlichkeiten, Methoden und Maßnahmen, um Business Continuity systematisch zu planen, umzusetzen, zu überprüfen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Das CRISAM® BCMS-Modul unterstützt Unternehmen beim strukturierten Aufbau und Betrieb ihres Business Continuity Management Systems. Kritische Prozesse, Ressourcen und Abhängigkeiten können zentral erfasst, Business Impact Analysen und Risikoanalysen durchgeführt sowie RTO- und RPO-Anforderungen bewertet werden. Darüber hinaus unterstützt CRISAM® die Steuerung von Kontrollen und Maßnahmen sowie die Dokumentation von Audits, Tests und Übungen. Dashboards und standardisierte Berichte schaffen Transparenz über Reifegrad, Status und Abweichungen des BCMS.
Vorausgesetzt werden die CRISAM® GRC Plattform, das CRISAM® BCMS Modul und das BCMS Knowledge Pack. Das BCMS ist in die Plattform integriert und keine Insellösung. Bestehende Systeme bleiben erhalten und werden über Schnittstellen angebunden.
Der Inhaltskatalog hinter dem Modul, die Plattform im Webinar und die Kurse der CRISAM® Academy.

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Governance, Risikomanagement und Compliance auf einer Plattform, in die auch das BCMS integriert ist.
Nächster Termin: 03.11.2026, 14:00 UhrTermine ansehenWebinare und Schulungen im Überblick, dazu die selbstgesteuerten Kurse der CRISAM® Academy und die Produktunterlagen im Downloadcenter.
AcademyDownloadcenterIn einer Live-Demo gehen wir gemeinsam einen Ihrer Prozesse durch: Business Impact Analyse, Wiederanlaufzeit, Abweichung und Maßnahme. Danach wissen Sie, wie viel Aufbauarbeit Ihnen das System bereits abnimmt.
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